NEUES 2008


30.11.2008

Die Goldene Regel und das Grundgesetz

- Ein Verfassungsgebot zum Schutz und Wohle unserer Kinder -

„Was du nicht willst, das man dir tue, das füge auch keinem anderen zu.“ Dieses uns allen geläufige Wort stammt von Konfuzius und wird als Goldene Regel bezeichnet. Sie findet sich durchgängig und inhaltlich gleich, wenn auch mit unterschiedlichen Formulierungen, in sämtlichen Weltreligionen und kann mit Fug und Recht als „Kulturerbe der Menschheit“ bezeichnet werden.

Entsprechende Formulierungen in Weltreligionen1 lauten:

Zarathustra: Tue anderen nicht an, was dir selbst nicht gut bekommt.

Hinduismus: Die Goldene Regel ist, in Angelegenheiten anderer, das zu tun, was du für dich tust.

Judentum: Was du nicht wünschst, was dir dein Nächster tut, das tue du ihm nicht. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Buddhismus: Man sollte für andere das Glück suchen, das man sich selbst wünscht.

Islam: Lasset keinen von euch einen Bruder so behandeln, wie er selbst nicht behandelt werden möchte.

Baha’i: Wenn du Barmherzigkeit übtest, dann würdest du nicht deinen eigenen, sondern den Nutzen der Menschheit im Auge behalten. Wenn du Gerechtigkeit übtest, dann würdest du für andere nur wählen, was du auch für dich selbst wählst.

Die Väter und Mütter des Grundgesetzes haben den Gedanken der Goldenen Regel in Artikel 2 Abs. I dem Grundrechtskatalog unserer Verfassung vorangestellt:

„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt...“

Wieviel Unrecht und Leid würde den von Trennung und Scheidung betroffenen Kindern erspart, wenn alle Mütter und Väter diese Goldene Regel bzw. dieses Verfassungsgebot beachten würden?!

1 vgl. hierzu: Einheit in der Vielfalt, Die eine Wahrheit in den Schriften aller Religionen, hrsg. O.P. Ghai, Vorwort von Franz Alt, Edition Carmel Baha’i Verlag 2000, ISBN 3-87037-368-7 / weitere Formulierungen der Goldenen Regel aus den übrigen Weltreligionen finden sich in diesem sehr empfehlenswerten kleinen Taschenbuch. Dort auch ähnliche Zusammenstellungen zu anderen Begriffen, z.B. Aufrichtigkeit, Familie, Frieden, Gerechtigkeit, Glücklich sein, Liebe, Verantwortung

28.03.2008

Fernsehsendung ZDF und Phoenix

Glotzen statt klotzen: Was läuft schief bei der "Jugend von heute"

Herzlichen Glückwunsch, verehrte Frau Maybrit Illner, für Ihre jüngste Sendung vom letzten Donnerstag, dem 27.03.2008. Das gilt sowohl für das Thema der Diskussion und die von Ihnen dazu eingeladenen Gäste als auch Ihre Diskussionsleitung. Einen besonderen Dank verdienen auch die Diskussionsbeiträge der jüngsten 14-jährigen Teilnehmerin Mina, der beiden Väter Jens Lehmann und Prof. Spitzer und natürlich die wertvollen Einwürfe der anwesenden Familienministerin.

Ich habe mir diese Sendung zweimal angesehen und einige Formulierungen der erwähnten Diskussionsteilnehmer noch einmal mit Genuss gehört und für sehr treffend und wichtig befunden. Allen Besuchern meiner Webseite empfehle ich, sich diese Fernsehsendung über den unten angegebenen Link auch anzusehen.

zur Programmankündigung          zur Sendung


16.03.2008

Aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Wegnehmen ist das Einfachste

Mit Freude stelle ich fest, dass jetzt auch die seriöse deutsche Tagespresse auf die sehr problematische deutsche Jugendhilfe hinweist.

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04.03.2008

Gerne verweise ich auf das soeben erschienene Heft 487 / März 2008 der Zeitschrift MUT mit einem hoch interessanten Inhalt.

zur Webseite der Zeitschrift

Ein digitales Probeheft der Zeitschrift anfordern


28.02.2008

Jedes vierte Scheidungs-Kind leidet unter Entfremdung von einem Elternteil

Der Väteraufbruch für Kinder weist auf eine interessante Veröffentlichung zum Thema PAS auf der Seite "Kinderärzte im Netz" hin.

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04.02.2008

Aus der FÜR SIE 4/2008:

Väter und Töchter: Der erste Mann im Leben prägt auch ihren Erfolg im Beruf

In der Frauenzeitschrift FÜR SIE Nr. 4/2008 vom 05.02. wird unter anderem der auf meiner Homepage schon mehrfach vorgestellte Berliner Psychoanalytiker Prof. Horst Petri zitiert.

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03.02.2008

Wenn fehlender Kontakt Eltern und Kinder krank macht

In der Sendereihe "Planetopia" bei Sat 1 wird darüber berichtet, dass fehlender Kontakt sowohl Eltern als auch Kinder krank machen kann. Mit anderen Worten: Hier wird, wie in meiner Homepage schon mehrfach berichtet, das von Gardner entwickelte Parental Alienation Syndrome (PAS) vorgestellt.

zur Seite von Planetopia. Dort kann das Video abgespielt werden.


02.02.2008

Gefunden in den Oberösterreichischen Nachrichten:

Scheidungskinder: viel höheres Selbstmord-Risiko

Über diese Problematik berichten die Oberösterreichischen Nachrichten vom 02.02. recht ausführlich. Besonders interessant daran ist, dass der österreichische Universitätsprofessor Gerhard Kette, seit 17 Jahren Gutachter für Familienrecht, in diesem Zusammenhang von einer "psychosozialen Massenkatastrophe" spricht, die auf das Land zukäme.

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30.01.2008

Heute im Focus:

Väter zweiter Klasse

Nicht zum ersten Mal berichtet der Focus vom 29.01. über die immer noch nicht erfolgte Realisierung der sorgerechtlichen Gleichstellung der außerehelichen Kinder und ihrer Väter.

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28.01.2008

Heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Gattin adé - Scheidung tut weh

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09.01.2008

Eine Neuerscheinung zur Bedeutung der Väter

Thomas Schirrmacher:
„Moderne Väter – weder Waschlappen noch Despoten“
Hänssler Verlag, 92 Seiten, 6,95 Euro

Der Ethiker Thomas Schirrmacher befasst sich in seinem neu erschienenen Buch mit der Rolle von Vätern in der Erziehung der Kinder und kommt unter Hinweis auf zahlreiche Forschungsergebnisse, wie u.a. des amerikanischen Vaterforschers Michael Lamb, zu dem Ergebnis: „Mit Ausnahme des Stillens gibt es keinerlei Hinweis, dass Frauen biologisch prädisponiert sind, die besseren Eltern zu sein“.

Laut Schirrmacher sollten Väter so oft wie möglich mit ihren Kindern zusammen sein und dafür auch ihre Prioritäten im Beruf überdenken. – „Schirrmacher ist davon überzeugt, dass Väter eine entscheidende Rolle für den Glauben ihrer Kinder spielen. Kinder richten ihre Werte ein Leben lang sehr stark an den Werten ihres Vaters aus.“

Schirrmacher zitiert den amerikanischen Psychologen Samuel Osheron (Harvard University) mit der Feststellung: „Die psychologische oder physische Abwesenheit der Väter ist eine der größten, unterschätzten Tragödien unserer Zeit“.


04.01.2008

Entsorgte Väter

Das Bekanntwerden zahlreicher Fälle von gezielter Entfremdung der eigenen Kinder durch einen (getrennten) Elternteil war Anlass für den Südwestrundfunk (SWR Rheinland-Pfalz), einen 30-Minuten Film am Samstag, 15.12.2007, um 18.15 Uhr im Dritten Fernsehprogramm auszustrahlen. Dieser Film ist aufgrund der starken Nachfrage nun online im Internet abrufbar.
(unter Fernsehen / Rheinland-Pfalz" / A-Z / Viertelnachsechs / EntsorgteVaeter).

Im Mittelpunkt des Themas "Entsorgte Väter - Wenn Mütter mit Kindern Druck machen" steht die Geschichte um den langen Kampf eines Vaters von drei Kindern, der sich im "Väteraufbruch für Kinder e.V." in Wiesbaden engagiert. Er bekommt seit fast fünf Jahren seine Kinder durch die Mutter und Noch-Frau vorenthalten - trotz gemeinsamen Sorgerechts und zweier gerichtlicher Vergleiche mit genauer Regelung des Umgangs. Selbst ein psychologisches Gutachten sieht die Ursache der Kindesentziehung eindeutig bei der Mutter, kommt aber dann zu dem Ergebnis, dass die Kinder - ohne Verschulden des Vaters - allein wegen des Loyalitätskonfliktes mit der Mutter zum eigenen Schutz nur einen möglichst geringfügigen Umgang mit dem Vater haben sollten.

Der Film konfrontiert den Fall dieses Vaters mit der Arbeit des Richters am Familiengericht in Cochem, Jürgen Rudolph. Der durch die "Cochemer Praxis" bundesweit bekannt gewordene Familienrichter kommt in dem Film zu dem Ergebnis, dass ein Vater in dieser Situation im deutschen Rechtssystem keinerlei Chance hat. Es geht aber auch anders: In Cochem wird in solchen Fällen ein kurzfristiger Termin bei Gericht vereinbart, bei dem versucht wird, mit allen beteiligten Scheidungsprofessionen (Richter, Anwälte, Jugendamt, Psychologen, Familienberater) ein Einvernehmen der getrennten Eheleute zu erzielen. Falls die Vereinbarung allerdings nicht eingehalten wird, gilt eine Pflicht zur Teilnahme an einer (gemeinsamen) Beratung. Bei einer generellen Verweigerungshaltung droht (der Mutter) die rasche Aberkennung ihres Anteils am Sorgerecht.

Neben weiteren Vätern aus dem Kreisverein Väteraufbruch für Kinder e.V. Wiesbaden - Rhein-Nahe - Hunsrück und ihren beispielhaften Schicksalen wird ein erwachsenes Scheidungskind aus München vorgestellt, das im Alter von nunmehr 43 Jahren über seine lange Leidensgeschichte aufgrund des Vaterentzuges berichtet. Auch eine Mutter kommt zu Wort, die zunächst ihre Zwillinge über Jahre vom Vater fernhielt. Über die Beratung in Cochem kam sie aber zu der Erkenntnis, dass dieses Verhalten falsch ist. Inzwischen sehen die Kinder ihren Vater wieder regelmäßig, was auch die Mutter als notwendiges und für die Kinder unerlässliches Bedürfnis und Grundrecht akzeptiert.

Zum hier angezeigten SWR Film
http://www.swr.de/viertel-nach-sechs/-/id=1619054/1g1239s/index.html


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