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NEUES Q3/Q4 2005 |
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24.12.2005 - Weihnachten - ==================== Allen Freunden und regelmässigen oder gelegentlichen Besuchern meiner
website wünsche ich ganz herzlich ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest! Dabei sind meine Gedanken bei
allen Kindern, die nicht das Glück haben, Weihnachten mit ihren Eltern zusammen
feiern zu dürfen. Mütter und Väter, die ihr Euch
getrennt habt, vergesst nicht, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist und
dass Euer Kind auch seinen anderen Elternteil liebt. Gebt Eurem Herzen einen
Ruck und erlaubt dem Kind den Kontakt, auch wenn es vielleicht nur ein kurzer
und überraschender Telefonanruf ist. Peter Koeppel |
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19.12.2005 ========= Dringender Rat eines erfahrenen Kindschaftsrechtlers an alle Männer, die ins Ausland in Urlaub fahren Bevor Sie fahren, lesen Sie
bitte, was einem Mann passieren kann, der sich im Urlaubsland verliebt. Und
dort mit einer schönen, jungen, klugen
Frau in sicher wechselseitiger Leidenschaft ein Kind zeugt. In dem in der SZ vom
14.12.2005 auf Seite Drei sehr ausführlich
dargestellten Fall – „Der verlorene Sohn“ -
passierte es einem Münchner im schönen Urlaubsland Bulgarien. Nach meiner anwaltlichen
Erfahrung ist das Land austauschbar. Der geschilderte Fall Ist theoretisch überall denkbar, allerdings in dieser
extremen Ausformung mir noch niemals bekannt geworden. |
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15.12.2005 ========= SZ vom 08. Dezember 2005 – Titelseite: Neue Studie von Krebsforschern 3300 Tote durch Passivrauchen Unter dieser Überschrift wurde vor einigen Tagen
bekannt, wie schädlich das Rauchen nicht nur für die Raucher selbst, sondern
auch für Passivraucher ist. Dies veranlasst mich erstmals, mein eigentliches
Thema Kindeswohl und Kindschaftsrecht ein wenig weiter zu fassen. Denn aus
der jetzt bekannt gewordenen großen Studie des Deutschen
Krebsforschungszentrums (DKFZ), Heidelberg wird nun endlich und unbestreitbar
nachgewiesen, wie schädlich das Passivrauchen ist. Während meiner langjährigen Tätigkeit in Sorge- und
Umgangsverfahren habe ich oft genug erleben müssen, dass das Argument, die –
alleinerziehende – Mutter würde ständig und stark im Beisein des Kindes/der
Kinder rauchen, bei Gericht überhaupt nicht beachtet wurde. Es wäre für mich
ein großer Fortschritt, wenn in Zukunft Familienrichter und -richterinnen
ebenso wie die stellungnehmende Jugendhilfe in Zukunft bei der
Kindeswohlprüfung beachten würden, dass das Passivrauchen eine sogar schwere Kindeswohlschädigung
darstellt. Zur weiteren Information und Vertiefung der Thematik verweise ich auf die folgenden links: http://www.zeit.de/online/2005/49/studie_passivrauchen http://www.gesundheit.de/medizin/sucht/auch-passivrauchen-macht-krank/ Unter folgendem Link finden Sie eine Publikation des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg zum Thema Passivrauchen. http://www.tabakkontrolle.de/pdf/passivrauchen_Band_5.pdf Wenn Sie dem link http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,327539,00.html
anklicken, kommen Sie auf die
Überschrift „Philip Morris soll Tabakrisiken erforscht und verschwiegen haben“ Nach Zahlung von 0,50 € bekommen
Sie den kompletten Artikel aus Spiegel Nr. 49 vom 05.12.2005, Seite 48,
der sehr lesenswert über das Bemühen der Tabakindustrie berichtet, deren
Interessen auch gegenüber der Forschung durchzusetzen. Nach mir in diesem Zusammenhang zugegangenen, aber
noch nicht nachgeprüften Informationen soll Deutschland einer Richtlinie oder
Empfehlung der EU, Tabakwerbung ganz zu untersagen, bisher nicht entsprochen
haben. Ich möchte mich grundsätzlich in den offensichtlich um große Gelder
gehenden Streit um das Rauchen nicht weiter einmischen. Mein einziges
Interesse ist und bleibt das Wohl der Kinder. |
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14.12.2005 ========= Zum Thema GAESTEBUCH Vor einiger Zeit musste ich leider meine
eingerichtete Rubrik GAESTEBUCH sperren. Dies, nachdem mir mehrfach
bösartige, rassistische und verfassungsfeindliche Zuschriften hineingesetzt
wurden. Da ich aber gern auch weiterhin seriöse Zuschriften
auf Meldungen oder Inhalte meiner website bekommen möchte, möchte ich Ihnen
wieder diese Möglichkeit einräumen. Bitte senden Sie, falls ich etwas von
Ihnen unter GAESTEBUCH veröffentlichen soll bzw. darf, mir eine E-Mail mit
Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse und im Betreff den Vermerk Zuschriften.
Ich werde es dann gern, soweit es nicht unter die oben genannten anstößigen
bzw. verfassungsfeindlichen Zusendungen fällt, in meine Rubrik GAESTEBUCH
setzen. Dr. Peter Koeppel |
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14.12.2005 ========= Mit wirklich besonderem
Interesse und großer Zustimmung las ich in den letzten Wochen das Buch
Albert Wunsch:
„Abschied von der Spaßpädagogik“
Für einen Kurswechsel in der Erziehung
Kösel-Verlag München, 2003 Das Buch enthält in seinem
Anhang am Schluss auf fünf Seiten 89 Anmerkungen sowie sieben Seiten
Literaturverzeichnis. Mit Erlaubnis des Autors zitiere ich hier zwei Textstellen sowie den Schluss des Buches. |
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11.12.2005 ========= SZ vom 10./11. Dezember
2005, Seite 4: Die Abhängigkeit der Unabhängigen Vom Versagen des Staates: Die
dritte Gewalt wird in Deutschland sträflich knapp und kurz gehalten von Heribert Prantl Allein die Überschrift, die der bekannte Journalist
und Jurist Prantl seinem Beitrag in der heutigen SZ-Wochenendausgabe gab,
lässt zumindest jeden Juristen in unserem Land aufhorchen. Prantl nimmt das
jüngste Urteil des BVerfG, das die sofortige Freilassung eines Beschuldigten
aus acht(!)jähriger Untersuchungshaft anordnete, zum Anlass einer
Kritik - nicht an diesem Urteil, sondern … „In Deutschland wird
zu wenig viel zu wenig Geld für die Justiz ausgegeben – dies hat soeben
ein europäischer Vergleich im Auftrag des Europarates ergeben.“ und weiter: „Aus einer geordneten Rechtsprechung wird eine
Justiz nach Kassenlage. Damit aber schwindet der Grundrechtsschutz.“ Dieser scharfen Kritik des SZ-Innenressortchefs kann ich, auch wenn über Jahre nur mit der Familiengerichtsbarkeit vertraut, voll zustimmen. Als ein mit unserer Verfassung Herangewachsener mache auch ich mir Sorgen über die von Prantl so treffend dargestellte finanzielle Abhängigkeit der Dritten Staatsgewalt von Legislative und Exekutive. Wie ich als Jugendlicher lernte, zeichnet den Rechtstaat ein Gleichgewicht zwischen den drei Staatsgewalten aus |
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10.12.2005 -Tag der Menschenrechte- =========================== Seit über einem
Jahrzehnt wurde ich nicht müde, bei vielen Gelegenheiten in Wort und
Schrift auf die Verletzung der Menschenrechte insbesondere von Kindern in
Deutschland hinzuweisen. Leider wurde die sorgerechtliche Diskriminierung der
ausserehelich geborenen Kinder bis zum heutigen Tag nicht vom Gesetzgeber
beseitigt. So bleibt nur zu
hoffen, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hierzu endlich
ein Machtwort spricht. – Auch die Vereinten Nationen (UNO) sollten endlich aktiv werden und in aller Öffentlichkeit Deutschland wegen seiner Weigerung, den Ratifizierungs-Vorbehalt zu Art. 2 der UN-Kinderrechtskonvention (keine Diskriminierung eines Kindes …wegen der Geburt) zurückzunehmen, in geeigneter Form in die Pflicht nehmen. |
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08.12.2005 ========= Gern wüsste ich, wie die
auch von mir angekündigte Talkshow bei Frau Maischberger mit dem
Filmregisseur Dieter Wedel Ihnen gefallen hat. Gern verrate ich dazu
meine Meinung: Wirklich sehr gut fand ich
Dieter Wedel Auch die Diskussionsbeiträge von Christa Müller waren sehr
wichtig, desgleichen die des zweifachen Vaters Mathieu Carrière, der ganz am
Schluss noch den Hinweis auf die Cochemer Praxis gab. Frau Peschel-Gutzeit, die
nach eigenen Worten an der Scheidungsreform von 1977 mitwirkte und jetzt nach
Ausscheiden aus Staatsdiensten noch anwaltlich tätig ist, sagte mir nicht
viel Neues. Besonders schade fand ich,
dass viele Diskussionsminuten durch die anwesende Graue Pantherin
verloren gingen. Die Sendung wird am
10.12.2005 ab 23 Uhr auf 3sat wiederholt. Jetzt freue ich mich
schon sehr auf Dieter Wedel’s Film „Papa und Mama“, mit dem das Neue Jahr beginnen wird. |
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04.12.2005 ========= Ein Fernsehtip für die
Besucher meiner website: Am Nikolaustag,
Dienstag 6. Dezember, diskutiert um 23:00 Uhr in der ARD Sandra
Maischberger über das Thema „Auslaufmodell Ehe?“ mit dem
Filmregisseur Dieter Wedel, dem Schauspieler Mathieu Carriere, Christa Müller, Ehefrau vom Oskar Lafontaine und der Juristin Lore Peschel-Gutzeit, letztere ich mir wohl erlauben darf, nach ihrer jüngsten Polemik gegen das Urteil des OLG Dresden vom 29.08.2002 in FPR 2003, 271ff. als Mütterideologin zu bezeichnen. |
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01.12.2005 ========= Soeben erschien die zweite
Ausgabe der neuen Zeitschrift Rosenkrieg Dezember/Januar 2006 mit der
Titelstory
Die Leiden der Väter Erhältlich am Kiosk bzw. im Zeitschriftenhandel für Euro 3.90 (66 SS.) |
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30.11.2005 ======== Einen interessanten
Bericht aus den USA über PAS
Parents Who Have Sucessfully Fought Parental Alienation Syndromeby
Jayne A. Major, Ph.D (UCLA) findet sich im Internet
und zeigt, dass hier wie dort PAS immer wieder eine große Rolle bei Trennung
und Scheidung spielt. |
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12.11.2005 ======== „Wie
wichtig es aber ist, trotz der eigenen Ablösung vom Partner, den Kindern die Verbindung
zu ihrem Vater auf irgendeine Weise zu erhalten, darüber sind sich alle
Kinderpsychologen einig. Es gibt dagegen seit einiger Zeit eine feministische
Strömung, die den Vater (fast) ganz entbehren zu können glaubt. Sie gipfelte
in Leona Siebenschöns Satz: „Nur ein Abwesender Vater ist ein guter Vater.““ Dieses Zitat ist entnommen
aus dem Herder Taschenbuch, Linde von Keyserlingk. Liebe aus der Ferne Wie Kinder mit dem abwesenden Vater in Kontakt bleiben. S. 47. Herder, 1983 Ich finde es geradezu erschreckend, wenn heute, 22 Jahre nach Erscheinen dieses Taschenbuches, immer noch und immer von neuem diskutiert wird, ob bei Trennung den Kindern die Verbindung zum Vater bleiben muss. Was die Autorin und sechsfache Mutter Linde von Keyserlingk bereits vor so langer Zeit formulierte, nämlich dass sich „alle Kinderpsychologen einig“ seien, wird heute wie offenbar auch damals nur von psychologischen Fachleuten negiert oder sogar gutachterlich konterkariert, die, um es freundlich auszudrücken, der Mütterbewegung näher stehen. Die Autorin machte diese Erfahrung offenbar in schon ihrer seinerzeitigen Tätigkeit in der Familienberatung des Psychotherapeutischen Zentrums Stuttgart. |
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23.09.2005 ========= Durchbruch im Kindschaftsrecht ? Soeben
erreicht mich aus dem Internet eine Meldung, die zunächst bei mir
ungläubiges Staunen hervorrief. Meine kurze Recherche bestätigt deren
Richtigkeit. So kann jeder auf der Internet-Website des Ministeriums für
Arbeit und Soziales die Medieninformation der beiden Pressestellen des
genannten Ministeriums und des Justizministeriums von Baden-Württemberg
selbst lesen und ausdrucken: „Landesregierung
fördert Aufbau regionaler Arbeitskreise nach Cochemer Modell – Bundesweit
einmalige Fortbildungsreihe. Renner
und Goll: „Scheidungskinder sind die Schwächsten. Ihnen wollen wir helfen.“ zur zitierten Meldung der Pressestellen zu einer ersten Kommentierung bei http://www.vaeterfuerkinder.de |
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29.08.2005 ========= Wie ich erfahre, hat der sehr bekannte deutsche
Regisseur und Filmemacher Dieter Wedel die Arbeit an seinem jüngsten Film,
Arbeitstitel: „Papa und Mama“ abgeschlossen. Es ist eine Scheidungsgeschichte
aus der Sicht des Kindes, die im Herbst im ZDF gesendet werden soll. Wie
Dieter Wedel in seinem jüngsten Interview bei Gero von Boehm sagte, sind
es doch stets die Kinder, die unter einer Scheidung am meisten leiden. Wer sich schon jetzt für diesen Film interessiert, kann z.B. unter www.google.de Dieter Wedel und den Arbeitstitel des neuen Films eingeben und mehr darüber erfahren. |
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16.08.2005 ========= Heute verdient
die BILD ein ganz grosses Lob. Denn diese
auflagenstärkste deutsche Tageszeitung begann heute deutschlandweit mit einer
auf längere Zeit angesetzten bestens recherchierten Serie zum Thema
Scheidungs-Väter (heute auf Seite 8 der Bundesausgabe). Der heute berichtete Fall
des Vaters Dr. med. Armin Sch., der seit drei Jahren seine Kinder nicht mehr
sehen darf, ist nach meiner langjährigen anwaltlichen Erfahrung kein
Einzelfall in unserem Land, sondern leider auch nach der vielgerühmten
Kindschaftsrechtsreform von 1998 überall und allzu oft zu finden. Falls Sie die heutige
BILD-Zeitung versäumten, finden Sie den Bericht auch im Internet bei BILD
unter Scheidungs-Väter.
Und für morgen wird
bereits angekündigt: Torsten H.: „Ich habe einen einjährigen Sohn. Ich durfte ihn noch nie sehen.“ |